Express-Weihnachtsbescherung des RSC
Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des RSC Ladenburg
Auch der Nikolaus nutzt die Vorzüge des Outsourcings. Unter Hinweis auf erhebliche Terminschwierigkeiten überließ er einfach die Weihnachtspräsente für die große RSC-Familie deren 1. Vorsitzenden. So sah sich Torsten Brandt mit mehreren großen Paketen und einem prall gefüllten Weihnachtssack den erwartungsvollen Blicken der zahlreich versammelten RSC-Mitgliedern gegenüber. Angesichts der Vielzahl der Einzel - Zustellungen nahm die Bescherung von Anfang an einen flotten Verlauf. Paket für Paket verknüpfte der RSC- Chef mit der Person des Beschenkten ein Ereignis aus dem abwechslungsreichen RSC- Jahr. Neben Apfelsinen als Symbol für das Trainingslager auf Mallorca gab es u.a. Plätzchen für die Teilnehmer der Genießer - Tour durchs Elsass. Höhepunkt des Jahres und auch der Weihnachtsüberraschungen war die Überreichung von Erfrischungstüchern an die Teilnehmer des Ötztal- Marathons ( 238 km - 5500 Höhenmeter ) getreu dem Motto "Trotz aller Strapazen setzen wir den RSC frisch in Szene" ( auf DVD und im TV ). Zur Überraschung aller befand sich unter den vom Nikolaus überlassenen Paketen auch eine offensichtlich im himmlischen Postamt im Vorjahr liegen gebliebene Express – Nikolaus – Zustellungen 2010. So konnte den Gründungsmitgliedern des RSC noch verspätet die Ehrenurkunde für deren zehnjährige Mitgliedschaft übergeben werden. Es bedarf eigentlich keiner Erwähnung, dass die RSC-Mitglieder In den vorweihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten des Lokals" Würzburger Hof" , die der Weihnachtsfeier wieder mal einen vortrefflichen Rahmen gaben, bei bester Stimmung das RSC – Jahr ausklingen ließen.
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Am letzten Oktober-Wochenende war es wieder soweit. Elf Rsc Radsportler konnten es kaum mehr abwarten erneut den Odenwald mit dem Mountainbike zu erfahren. Man traf sich samstags um kurz vor 9 Uhr am Wasserturm um dann gemeinsam zum Startpunkt in Weinheim zu fahren. An der Weschnitzbrücke trafen weitere Kameraden ein. Wie jedes Jahr hatte Bernd A. im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und wiederum eine neue Streckenführung zu unserem Ziel in das Hotel Lärmfeuer nach Rohrbach ausgearbeitet. Scheinbar hat er dabei auch noch die richtige Wetterkarte zur Hand genommen und die Seiten mit dem Sonnenschein über die Odenwaldkarte gelegt. Keine Rast für die Augen bei diesen Ausblicken über Täler und Berge welche sich in den schönsten Herbstfarben präsentierten. Aber,... all das forderte auch oft alle Kraft und Konzentration beim erklimmen steiler Pfade sowie bei den rasanten Abfahrten. Dann ließ man den Blick wieder schweifen und freute sich über die schöne Natur. In der kleine Ortschaft Olfen hatte Bernd in einer Wirtschaft eine Mittagspause organisiert. Gestärkt mit Gemüsesuppe und Apfelstreuselkuchen ging es an das nächste Teilstück. Es wartete ja unsere Belohnung, ein tolles Abendessen. Nahezu Sturz und pannenfrei trafen wir im Hotel Lärmfeuer ein. Die schon berühmte Kuchentheke wurde gestürmt. So konnte man sich auf den geselligen Abend vorbereiten. Sonntag nach dem Frühstück hieß es wieder „Abfahrt Richtung Heimat“ . Bestens gelaunt machte man sich auf den Weg. Noch warteten einige knifflige Passagen auf uns. Der Puls wurde bis an das Maximum gebracht als die letzten Steigungen bewältigt waren. Ja,..und schon ist alles wieder Vergangenheit. In Weinheim trennten sich dann wieder die Wege. Es bleibt nun noch festzuhalten, ... Bernd, danke für die Organisation und bitte nicht nachlassen. Neugierig sehen wir den Planungen deiner Odenwaldexkursionen für die nächsten Jahre entgegen. Wir freuen uns darauf. -d-
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Liebe RSC - Alpen-Marathon-Fans, Highlight für die "Kletterer" war in diesem Jahr eine erneute Teilnahme an dem Alpen-Marathon schlecht hin. Der Ötztaler Radmarathon führte am Sonntag, den 28. August 2011 über Sölden (1.377 m) - Längenfeld - Umhausen - Oetz (820 m) - Kühtai (2.020 m) - Kematen (610 m) - Völs - Innsbruck (600 m) - Sonnenburgerhof - Schönberg - Matrei am Brenner - Steinach am Brenner - Gries a. Brenner - Brenner (1.377 m) - Sterzing - Jaufenpass (2.090 m) - St. Leonhard im Passeiertal - Timmelsjoch (2.509 m) - Sölden (1.377 m). Neben der Streckenlänge von 238 km haben uns folgende Anstiege alles abverlangt: Ötz - Kühtai: max. 18 %; 1200 HM; 18,5 KM |

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Frauenradsport auf Erfolgskurs – Gas geben und Spaß haben RSC Ladenburg fördert Hobbyrennsport / Proß bei LBS-Cup Mountainbike 2011 „im Rennen“ / Immer mehr Frauen im Radsport Ladenburg. Nun schon zum 4. Mal steht Arnhild Proß vom RSC Ladenburg auf dem Treppchen des diesjährigen LBS-Cup Mountainbike. Im letzten Jahr konnte sie bereits zwei Pokale mit nach Hause nehmen: „Ich hatte mich auf eine Herausforderung hin eher aus Spaß zum 2. Rennen der Cup-Wertung angemeldet. Noch am Start war mir nicht klar, wie solch ein Rennen genau funktioniert, ich musste die Starterin neben mir fragen.“ Aber das fand sie schnell heraus: „Es hat solchen Spaß gemacht, dass ich für die restlichen Rennen 2010 mit dabei war.“ Jetzt hat sie der Ehrgeiz gepackt: „Ich hoffe, dass es bald auch mal für den ersten Platz reicht.“ In dieser Saison konnte sie drei 3. und einen 2. Platz für den RSC verbuchen. Die Serie besteht aus insgesamt 5 Rennen der Cross-Country-Disziplin, wie sie auch bei den Olympischen Spielen gefahren wird. Hierbei werden – im Gegensatz zum Marathon, wo man eine längere Strecke vom Start bis zum Ziel einmal abfährt – mehrere Runden auf einem relativ kurzen, technisch anspruchsvollen Rundkurs gefahren. Das macht Cross-Country-Rennen übrigens auch für die Zuschauer sehr attraktiv: Das Tempo ist hoch, die Strecke abwechslungsreich und die Fahrer kommen mehrfach an der selben Stelle vorbei. Normalerweise finden mehrere Rennen verschiedener Altersklassen in Folge statt und man kann im Laufe eines Rennens an der Strecke entlanggehen und somit alle Highlights mitbekommen. Arnhild Proß, die seit Ende 2008 hobbymäßig Mountainbike fährt und so überhaupt erst „richtig zum Sport“ kam, hat sich im Frühjahr 2010 auch ein Rennrad zugelegt und die Mitgliedschaft im RSC Ladenburg beantragt: „Ich fahre sehr gerne Rennrad, aber am besten geht das in der Gruppe. Man lernt, im Windschatten zu fahren, sein Rad zu beherrschen und nicht zuletzt ist es einfach schöner, nicht immer nur alleine unterwegs zu sein.“ Als Frau sei es von der Leistung her am Anfang nicht leicht für sie gewesen mit den „alten Hasen“ mit zu halten, die teils seit Jahrzehnten regelmäßig trainieren. Sie war außerdem unsicher, ob sie die Gruppe nicht aufhalten werde. Ihre Bedenken seien aber unbegründet gewesen. Man habe sie wie selbstverständlich aufgenommen, Rücksicht genommen „wie für jeden anderen auch“. In den letzten Jahren hat sich einiges getan, es gibt zunehmend Frauen, die sportlich auf dem Rad unterwegs sind. Aber es sei schade, so Proß, dass es im Radsport – auf dem Rennrad ebenso wie dem Mountainbike – noch immer verhältnismäßig deutlich weniger Frauen als Männer gäbe. Es sei ein toller Sport, den selbst Einsteiger sehr schnell mit Spaß erlernen könnten. „Man kann ehrgeizige Ziele verfolgen, muss aber nicht.“, sagt sie, und ergänzt mit einem Lächeln: „Ich hatte es nicht erwartet, aber ich fahre sehr gerne Rennen. – Also fahre ich Rennen.“ Arnhild Proß hat im Juni dieses Jahres erstmals auch an einem Straßenlizenzrennen teilgenommen: Bei ihrem Debüt, dem „Großen Volvo-Preis 2011“ in Schwenningen, hat sie sich im von der russischen Nationalmannschaft dominierten Fahrerfeld immerhin den 12. Platz erkämpft. „Für den Anfang nicht schlecht.“, meint sie. |
Ein weiterer Erfolg für den RSC Ladenburg durch Thomas Kohl, er erreichte den dritten Platz bei dem Rennen in Stelzenberg. |
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In der Gesamtwertung über alle Rennen der BAWÜ-Liga belegte Thomas Kohl vom RSC Ladenburg den 2.Platz. |
Genießertour - aus Sicht einer begeisterten Teilnehmerin - Endlich- am Donnerstag ging es los. Bei schönstem Wetter trafen wir uns (12 Männer und 2 Frauen) in Ladenburg, um unsere Genießertour zu starten. Nach einem kurzen "briefing" von unserem Organisator Torsten schwangen wir uns auf die Räder und fuhren in Einer- und Zweierreihen Richtung Speyer. Schon bald gab es die erste Rast mit Keksen und Bananen aus dem Begleitfahrzeug, das freundlicherweise von Klaus gesteuert wurde, der uns nie wirklich verließ. Nach einem "steilen Aufstieg" über die Autobahnbrücke, ließen wir Speyer rechts liegen und fuhren über Schwegenheim, Lustadt, Zeiskam nach Bellheim, wo wir in einem Innenhof ein nettes italienisches Restaurant fanden, um uns mal wieder zu laben. Freundlicherweise klärte uns Torsten darüber auf, dass eventuelle Gewichtszunahmen während der Tour reine Muskelmasse wären, sodass wir ungehemmt schlemmen konnten. Es fiel uns auch nicht schwer, die 6 kalten mit den 6 warmen Weizenbieren zu mischen und gerecht zu verteilen. Als dann die ersten Gewitterwolken am Himmel aufzogen, montierten wir die Schutzbleche und brachen schleunigst auf. Allerdings fing es schon bei Herxheim an zu regnen, sodass wir gezwungen waren, einen ( Riesen)- Kaffee zu genießen. Nachdem das Wetter sich nicht zu bessern schien, wagten wir den Aufbruch in Regenkleidung, Frischhaltefolien als Schuhschutz, und in gemäßigtem Tempo Richtung französischer Grenze, wo es auf schnurgeraden Straßen unserem ersten Ziel Wissembourg entgegenging. Gegen Ende kam auch wieder die Sonne zum Vorschein. So erreichten wir sogar trocken die Moulin de walk. Glücklich, die erste Etappe ohne Stürze, Pannen und größeren Sitzproblemen hinter uns gebracht zu haben, gab es dann ein leckeres französiches Menü zum Abendessen.
Freitag Nach einer für Torsten etwas aufregenden Nacht- in der der wahrscheinlich in die Analen des RSC eingehende Spruch "Erwin mach was!" geprägt wurde, ging es erstmal gemütlich durch Wissembourg, um einen kleinen Eindruck von dem Städtchen zu bekommen. Auch der Markt Provencal wurde durchquert (leider konnten wir wegen eingeschränkter Transportmöglichkeiten nix mitnehmen), und dann sollte es losgehen. Doch Dans Rad quietschte ganz fürchterlich und nachdem alle Tipps der Bastelprofis nichts nutzten, ging es ab in die Autowerkstatt. Danach quietschte das Rad zwar immer noch, aber wir starteten mit besserem Gewissen. Das sollte nicht die einzige Panne bleiben. Auf dem Weg durch malerische Dörfer begann Alfreds Rad zu eiern- Speichenbruch . Da wir ja wie die Profis ein Ersatzrad hatten und Klaus zur Stelle war( seit heute mit einem professionellen Blinklicht) wurde erstmal das Rad getauscht um dann in Soufflenheim bei einem Fahrradhändler, der zwar glücklicherweise eine Speiche, wenn auch keine Zeit hatte, Ersatz zu besorgen. Diejenigen, die dann mehr Genuss verspürten, einen Kaffee zu trinken, taten dies, die anderen halfen Alfred mit Geschick und guten Ra(d)tschlägen. Anschließend kamen auch sie in das kleine Café und es zeigte sich wieder, wie man mit gutem Willen 14 Leute an 2 kleinen Tischen unterbringen kann. Die nächste Rast fand dann bei Dachstein statt, wo Klaus einen malerischen Fleck unter einer Pergola gefunden hatte und mit selbst gebackenem Kuchen und Cola aufwartete. So allmählich wurde das Gelände hügelig und während die einen sich endlich mal austoben konnten, waren manche froh, alles zu schaffen. Für die Schwächeren fand sich immer ein guter Begleiter(Ehemann), der zur Stelle war, wenn am Berg durch einen Schaltfehler die Kette abging, oder die Kräfte zu schwinden drohten und nur Ablenkung half, weiter zu treten. So näherten wir uns dem heutigen Tagesziel Heiligenstein. Diese Hotel hatte für manche, die im Vierbettzimmer übernachten mussten, zwar den Charme einer Jugendherberge, aber wie immer liess sich niemand die Stimmung vermiesen. Als Abendbrot, gab es etwas seltsame Salate (wahrscheinlich der EHEC-Hysterie geschuldet) und Flammkuchen satt. Vergnügt ließen wir den Tag ausklingen. Samstag Nach einem ausgedehnten Radlerfrühstück mit Müsli und einem ersten Reifenwechsel an Kurts Rad starteten wir die "Königsetappe". Torsten testete in Barr mal kurz an, wie fit wir für die Berge seien und gab dann seinem "Garmin" die Schuld (aber wir sind nicht drauf reingefallen); und dann ging es ab Richtung Odilienberg. Jeder konnte seinem eigenen Tempo folgend bzw. auch unterstützend für andere bei Sonnenschein den Berg erklimmen; Gregor spendete sein Hemd als Fahne fürs Begleitfahrzeug (wasn schäner Owwerkerba!) und oben war zu allgemeinen Erheiterung ein Wandersmann im Stringtanga und Gummistiefeln zu sehen. Der Himmel bewölkte sich und bei der Abfahrt (natürlich über Rollsplitt) war man um jedes Kleidungsstück dankbar, das man sich angezogen hatte. Unten war dann Rainers Hinterreifen etwas ausgebeult und nach längerem Hin und Her entschloss man sich, vorsichtig weiterzufahren und möglichst einen neuen Radmantel zu besorgen. Auch Horst musste seinen Tribut an den Splitt zahlen, bei ihm war ein Platten zu beheben. Nachdem der steilste Berg geschafft war, ging es in Wellen bergab- bergauf und wenn man Glück hatte, konnte man den Schwung gut mitnehmen. So kamen doch einige Höhenmeter zusammen. Auf einem Hügel erwartete uns diesmal unser "Sportlicher Leiter" mit einer neuen Überraschung. Auf einem improvisierten Tischchen gab es diesmal Baguette und Wein zur Stärkung. Weiter ging es dann nach Wasselone, wo wir noch einen kleinen Imbiss und Kaffee in der Sonne zu uns nahmen. Da wir noch einige Kilo- und Höhenmeter vor uns hatten, starteten wir in Richtung Niederbronn les Bains. Aber Halt- zuerst kaufte sich Rainer noch einen Mantel für seinen Reifen, welcher bei nächster Gelegenheit fachmännisch unterwegs gewechselt wurde. An diesem Punkt kam uns dann Klaus mit dem Fahrrad entgegen und wir fuhren guten Mutes nach Ingwiller wo 1. das Auto stand und - 2. das Unfassbare geschah: auch der Mantel an Rainers Vorderrad gab den Geist auf. Diesmal wurde das Laufrad ausgewechselt (wir wollten schließlich noch bei Tageslicht unser Ziel erreichen) und Klaus brauste zurück nach Bouxwiller, um einen 2.Mantel zu kaufen. Aber heute war Pannentag, auch bei Horst musste nochmals ein Platten behoben werden. So erreichten wir gegen 18:00 Uhr unser Quartier: ein nobles Hotel mit Menü im Spielcasino. Für manch einen wurde der Abend dann doch sehr lang (soweit ich weiß, hat allerdings niemand Haus und Hof verspielt). Sonntag Heute standen so viele Kilometer auf dem Plan, dass Torsten gar nicht wagte, uns die genaue Anzahl zu sagen. Das Wetter: strahlender Sonnenschein; die Tour: es ging noch eine Weile über die Hügel bis nach Lembach. Ursprünglich wollten wir am Samstag dort übernachten, aber wir waren froh, dass wir diese Strecke erst heute bewältigen mussten. Peter wollte in Bundenthal bei seiner Familie bleiben, und wir wurden dort königlich mit Getränken, Brezeln und Kuchen bewirtet. Mit Rückenwind gings hinunter in die Rheinebene und in Zweierreihen wurde es eine entspannte, aber zugleich zügige Rückfahrt. In Bellheim überfielen wir wieder "unseren" Italiener- sechs kalte Weizen wurden mit sechs warmen gemischt- jeder sättigte sich noch einmal, man hatte fast das Gefühl eines déjà vu- nur das schlechte Wetter blieb zum guten Glück heute aus. Über die Rheinfähre bei Altrip führte uns Torsten über verschlungene, unbekannte Mannheimer Pfade nach Ladenburg zurück., wo wir uns zufrieden über die gelungene und sturzfreie Ausfahrt trennten. Im Rückblick waren es für mich 4 wunderschöne, entspannende Tage, in denen ich
wie motivierend es ist, in einer Gruppe zu fahren, was ich eigentlich drauf habe( ca.2kg mehr als zuvor),
( Andrea Hieronymus ) |
Das Quiz zur Tour Schaue Dir die Stichworte an, lass sie auf Dich wirken, schließe die Augen, gib Deinen Erinnerungen / Deiner Phantasie freien Lauf: Elsassdörfer Reifenwechsel im Akkord Weinberge und –karaffen Italienisches Hefeweizen Neueinsteiger und alte Hasen Monsieur Klaus, unser guter Engel mit Blinklicht Allez, allez, allez! Crémant im Casino Hefezopf statt Höhenmeter Wo geht´s lang? Frag´ Garmin! Anker??? Da waren wir noch nie… Spitzenteam und Supertruppe
Wenn Du dann die Tour unseres Elsass-Geniesser-Teams vor Deinem geistigen Auge erahnen kannst, schaue Dir die Anfangsbuchstaben jeder Zeile genau an, setze nach dem fünften Buchstaben ein Komma, füge nach dem neunten Buchstaben eine Lücke ein und setze ganz zum Schluss mindestens drei Ausrufezeichen, dann hast Du die Lösung, die auch auf der Tour immer wieder gerne zitiert wurde. Als Hauptpreis winkt ein rot-getigerter Muff aus Katzenfell zum Selbernähen. Viel Spaß! PS. Beim nächsten Mal einfach teilnehmen und selbst geniessen ! ( Alfred Paatsch )
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Tolle Radtour - Vierzehn RSC ler genießen vier Tage das Elsass Alle waren begeistert als sie am Sonntag gegen 18.00 Uhr wieder im heimischen Ladenburg einrollten. Fast 500 Kilometer hatte die Genießer-Truppe unter die schmalen Rennradreifen genommen, und dabei so einiges erlebt. Sport, Kultur, Genuss. Der erste Tag nach Weissenburg brachte den einzigen Regenschauer der Tour. Zur Entschädigung galt der Abend dem Genuss. Im Restaurant – Moulin de la Walk kamen alle Gourmets der Truppe voll auf Ihre Kosten. Kalorien spielten keine Rolle, war man sich doch sicher sie am zweiten Tag auf den 120 km langen Teilstück nach Heiligenstein wieder zu verpulvern. Durch herrliche Kulturlandschaft ging es dem Ziel des zweiten Tages entgegen. Und damit dies auch auf den schönsten Straßen geschah, hatte unser "Präsi" Thorsten ganze Arbeit geleistet. Ohne seinen Garmin ging einfach nichts. Punktgenau war die gesamte Tour von Ihm in mühevoller Arbeit in diese GPS Wunderkiste eingeladen worden. So rollte sie gesamte Gruppe ohne ständiges Anhalten und Kartenlesen zügig dem Etappenort entgegen. Heiligenstein empfing uns, nach einem letzten Bergsprint noch ganz außer Atem, mit einer herrlichen Aussicht. Die Zimmer in diesem Hotel hatten einen gewissen Jugendherbergs-Charakter. Wir fühlten uns sofort um Jahre jünger und nach ordentlich Flammkuchen und Wein, träumten bestimmt einige von alten Zeiten und ihren jungen kräftigen Radlerbeinen, zumindest diejenigen im Vierbettzimmer. Nach reichhaltigem Frühstück ging es am Tag drei, wir hatten den südlichsten Punkt unserer Tour erreicht, entlang der Vogesen nördlich in Richtung Niederbronn le Bains. Immer mal wieder auftretende Defekte bremsten unsern Vorwärtsdrang etwas ein. Ein Platten gehört ja einfach dazu, aber ein Speichenbruch an Fredis Hinterrad war schon eine gewisse Herausforderung, zumal ein vagabundierender Speichennippel in der Hohlkammerfelge schon der chirurgischen Erfahrung von Tour Doc Kurt bedurfte diesen rauszufriemeln um so die Ersatzspeiche einbauen zu können. Nach dieser Zwangskaffeepause ging es zügig weiter, bis nach geraumer Zeit unser Begleitfahrzeug ,wie schon so oft bei dieser Tour, an ausgesucht schönen Platzen am Straßenrand auftaucht, Kekse, Bananen, Wasser, Cola und immer gute Laune und Sprüche anbot: Klaus, die gute Seele der Tour, hatte alles jederzeit im Griff und machte einen super Job. Etappenort Niederbronn le Bains wartete mit einem Casino auf und in eben diesem fand das letzte Abendessen statt. Gelobt wurde bei dieser Gelegenheit auch unser Ladenburger Bürgermeister, obwohl nur unzureichend Zeit fürs Training hielt er richtig gut mit. Auch das bei lagen Ausfahrten oft in Mitleidenschaft gezogene rückwärtige Körperteil hielt sich tapfer, mutmaßlich gut trainiert bei langen Gemeinderatssitzungen. Der Sonntag brachte noch eine Reihe von Höhenmetern. Über das Jägertal nach Lembach und einen Zwischenstopp in Bundenthal bei der Bäckerei von Peters Schwiegereltern und gestärkt von frischen Nußkuchen führte uns Thorsten und sein Garmin über Annweiler langsam zurück in die Rheinebene und eben auch in das Örtchen Bellheim. Dazu muß man wissen, schon bei der Hinfahrt statten wir dem örtlichen Italiener einen Besuch ab, und überforderten ihn mit unserer Bitte nach 14 kalten aber alkoholfreien Weizenbieren. Er hatte nur 7 kalte Flaschen im Kühlschrank. Kurzerhand wurde von uns sieben warme mit sieben kalten Flaschen gemischt, auch so kann auch eine gewisse Gruppendynamik entstehen. Sein Deja Vu hatte der gute Mann dann am Sonntag auf unserm Rückweg, Einkehr beim selben Italiener, gleiche Bitte, gleiches Dilemma. Mit schon erheblich mehr Routine mischten wir Kalt und Warm und freuten uns außerdem an Pizza ,Pasta und Cappuccino. Derart "gedopt " waren die restlichen gut fünfzig Kilometer schon fast wie eine Sonntagsfahrt zum Bäcker, vorbei an Speyer und über die Altriper Fähre auf verwunschenen Pfaden durch den Rheinauerwald zurück ins heimische Ladenburg. Radlerseele was willst du mehr. ( Frank Albiez ) |

Thomas Kohl gewinnt das Seniorenrennen in Offenbach an der Queich 2011. Auch Mike Gehring fährt ein gutes Rennen und wird fünfter. |
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Thomas fuhr ein sehr erfolgreiches Rennen in Mainz. Schön, unser RSC-Trikot auf dem Siegerpodest zu sehen. |
Die Mischung machts beim Who is Who des RSC
Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des RSC Ladenburg
Man nehme 12 Monate und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, trenne sie von den rennradfreien (Arbeits-) Tagen, heraus kommt ein RSC-Jahr mit regelmäßigen Trainingsterminen, besonderen Veranstaltungen, vielfältigen Aktivitäten und einzigartigen Erlebnissen.
Garniert man jedes einzelne Ereignis mit den Elementen der Natur, mit der Freude am Sport und dem gelebten Gefühl von Kameradschaft so wird jede Rennrad-Tour zu etwas Besonderem.
Lässt man diese Erlebnisse bzw. Erinnerungen noch einmal Revue passieren, fügt noch Frohsinn und Humor dazu, dann ergibt dies als Resultat eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier mit abwechselungsreichem (Jahres-) Programm.
Nicht nur für den Ablauf der diesjährigen Weihnachtsfeier des RSC Ladenburg sondern für die Stimmung ganz allgemein im Laufe eines Jahres kommt es auf die richtige Mischung an. Dass das Rezept des RSC viel Genuss bereitet, wurde allen Anwesenden beim Who is Who des RSC noch einmal mit lebendigen Bildern frisch ins Gedächtnis gerufen. Diesmal kleidete der Vereinsvorsitzende Torsten Brandt den Jahresrückblick in ein Quiz und zog alle Mitglieder aktiv beim bildhaften Aufleben der Jahreshighlights ( durch Aufstehen der Angesprochenen) mit ein.
Galt es doch, sich als Teilnehmer der MTB-Touren im Frühjahr oder Herbst zu outen, sich als regenresistentes Mitglied der Frauen-Plausch-Gruppe zu offenbaren oder einfach durch Aufstehen zu bekunden, ein Ötztal-Marathon-Finisher zu sein. Manchmal fiel es den RSC-Mitgliedern richtig schwer, mit den vorgegebenen Stichworten sofort das richtige (der vielen) Einzel-Events zu erkennen und sich angesprochen zu fühlen – mit kleinen Hilfen gelang es dem RSC-Chef letztlich aber immer, die richtige/n Zielperson/en in den Focus der Aufmerksamkeit zu lenken. So war im Laufe des Abends für jede Menge Bewegung und Heiterkeit gesorgt.
Das sportliche Menü mit den genussreichen Klassikern in Gestalt eines Trainingslagers auf Mallorca, einer mehrtägigen Etappentour, des Aktionstages Lebendiger Neckar und des Radrennens - Preis der Stadt Ladenburg wurde dieses Jahr bereichert durch die allseits als Höhepunkt des Jahres empfundene Feier zum 10 jährigen Jubiläum des RSC Ladenburg.
In den vorweihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten des Lokals„ Würzburger Hof“ , die der Weihnachtsfeier wieder mal einen vortrefflichen Rahmen gaben, fühlten sich die RSC-Mitglieder folglich rundherum bestens versorgt. In bester Stimmung genoss man einen besonderen Jahrgang, der bereits die Vorfreude auf Kommendes hervorrief. -T-
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Studio-Besuch des RSC beim Rhein-Neckar-Fernsehen Unter dem Slogan "RSC goes RNF" hat eine zahlenmäßig aüßerst beachtliche Abordnung von RSC-Mitgliedern an der täglichen Live-Sendung um 18.00 Uhr am Donnerstag 14.10.2010 teilgenommen. Nach einer informativen Studiobesichtigung unter Leitung von Frank Albiez erlebte das RSC-Besucher-Team hautnah die Situation vor und hinter der Kamera während der folgenden 30 minütigen Sendung. So konnten wir der Moderatorin Tina Ries über die Schulter schauen und dabei miterleben, welche Konzentration und Vorbereitung die jeweilige An-Moderation erfordert, um einen sprachlich geschliffenen Übergang von einem zum anderen (bereits vorbereiteten) Beitrag hinzukriegen. Richtig spannend wurde es, als das Publikum auf Sendung war und es nun galt, die RSC-Farben positiv zu vertreten. Wie nicht anders zu erwarten war, haben unsere RSC`ler die Situation souverän gemeistert sowie mit Wort und Bild einen guten Eindruck hinterlassen. - T - |

Ladenburg: "Oscars" beim 10. Jubiläum des RSC "Viele Aktivitäten und Erlebnisse" Zeitungsbericht vom 13.10.2010 aus dem Mannheimer Morgen, Redakteur Peter Jaschke "Man kann sagen: Eure Saat ist aufgegangen", sagte Brandt, der 2005 dazu gestoßen war und den RSC seit 2009 führt. In jenem Jahr hatte im RSC-Stammlokal "Würzburger Hof" die erste Hauptversammlung ohne das Gründungsmitglied und seitherigen Vorsitzenden Günter Schäfer stattfinden müssen. In der Erinnerung der meisten Gäste war der verstorbene RSC-Pionier sicher gegenwärtig. Denn "viele Aktivitäten und wunderbare Erlebnisse" kennzeichnen laut Brandt die noch junge Vereinschronik. Sein Dank galt auch der Stadtverwaltung, namentlich der Sportreferentin Brigitte Stahl: "Ohne ihre Unterstützung wäre unsere Radrennen nicht denkbar." Dafür, dass die Ladenburger Sport-Vereinigung (LSV) den Rundkurs durchs Wohngebiet Weihergärten seit 20 Jahren, damals noch zu Lebzeiten von Rennsport-Fan Hubald Schmitt, mitträgt, wurden die heutigen Vorsitzenden Griseldis Schmitt und Hans Konrath ausgezeichnet. Stellvertretend für Freiwillige Feuerwehr, THW und Johanniter, den Sicherheitskräften an der Strecke, nahm Ralf Tiemann eine verdiente Auszeichnung entgegen. Dass Bürgermeister Rainer Ziegler wegen seines 33. Hochzeitstags nicht dabei sein könne, sei nicht so schlimm, so Brandt: Er habe ja mit Gudrun Ruster eine "reizende Vertreterin und zugleich unsere RSC-Vizevorsitzende von Anfang an entsendet". Der RSC strahlt offenbar in viele Bereiche aus: Sogar beim Jazz- und Pop-Trio des Abends mischte ein Aktiver mit. Rennfahrer Christian Dobirr saß am Schlagzeug, wenn "Intermezzo" mal für Hintergrund- und mal für Tanzmusik sorgte. Zum Eröffnungstanz wurden auch die langjährigen RSC-Sponsoren Dr. Jürgen Royar (St. Gobain Isover G + H) sowie Uwe Sauter und Bernhard Braun (Volksbank Kurpfalz H + G Bank) "vergattert". Vor dem Höhepunkt des Abends, Gudrun Rusters Auftritt als Andrea Berg ("Du hast mich 1000 Mal belogen"), musste sich Vorsitzender Brandt einem "Test" unterziehen und Quizfragen über seine Mitglieder beantworten: Mit etwas Hilfe soll der Amtsrichter aus Großsachsen seine Aufgabe gut gelöst haben. Dessen größtes Anliegen war es an diesem Abend aber, einmal den "besseren Hälften" zu danken: Woche für Woche verbrächten ihre Partner die Sonntagvormittage auf dem Rennradsattel und kehrten auch aus dem Frühjahrstrainingslager auf Mallorca nur mit einem Berg schmutziger Wäsche heim. |
RSC-Radlmädls rollen nach Rhodt |

RSC Ladenburg voll am Limit RSC-Rennfahrer meistern Höhen und Tiefen beim Ötztaler Radmarathon am 29. August 2010 mit Bravour
Bei der Jubiläumsaustragung des wohl bekanntesten Radmarathons in der Alpenregion nahmen 14 Fahrer des RSC teil. Bevor sie überhaupt an den Start gehen konnten, hatten sie bereits eine organisatorische Höchtsleistung vollbracht. Alljährlich bewirbt sich die drei- bis vierfache Zahl an ambitionierten Rennfahrern um die heiß begehrten 4.000 Startplätze. Bei der 30. Austragung dieses von Teilnehmern aus allen Erdteilen besuchten Radsport-Events gab es über 14.000 Anmeldungen.
Die RSC-ler hatten aber bei der Verlosung Glück. Sowohl bei der Einzelauslosung als auch bei der gleichfalls wahrgenommenen Teamauslosung kamen die notwendigen Startplätze zusammen. Dennoch war allen fortan klar, dass die Startplatz-Anstrengungen letztlich in keinem Vergleich zu den Strapazen stehen würden, die es am Renntag zu bewältigen gab. Bei einer Streckenlänge von 238 km mit 5500 Höhenmetern führte der Weg für die Fahrer über Sölden (1.377 m) - Oetz (820 m) - Kühtai (2.020 m) - Kematen (610 m) - Innsbruck (600 m) - Matrei und Steinach am Brenner - Brenner (1.377 m) - Sterzing - Jaufenpass (2.090 m) - St. Leonhard im Passeiertal (750 m) - Timmelsjoch (2.509 m) zurück nach Sölden.
Unterstützung erhielt das RSC-Team bei seiner kraftzehrenden Rundtour von Petrus. Bei ungemütlicher und regnerischer Gesamtwetterlage an den Tagen vorher und nachher bescherte ein zwischenzeitliches Wetterhoch am Rennsonntag den 14 Fahrern optimale Bedingungen. Diese waren auch bitter notwendig. Anstiege auf einer Länge von 18, 5 km mit Rampen von bis zu 18 % bei 1200 zu bewältigenden Höhenmetern auf dem Teilstück Ötz – Kühtai, auf dem Teilstück Innsbruck – Brenner mit max. 12 % bei 777 HM und 39 km, hoch zum Jaufenpass auf 15,5 km mit max. 12 % und 1130 HM und schließlich nach bereits 180 gefahrenen Kilometern der Anstieg von St Leonhard hoch zum Timmelsjoch auf 2509 m Passhöhe, bei dem es auf einer Länge von 28,7 km noch einmal 1759 HM zu erquälen galt, stellten in doppelter Hinsicht härteste Anforderungen an die Fahrer. Die RSC-Kletterer erlebten lange und steile Alpenpässe als echte physische und psychische Herausforderungen, die den Reiz und Mythos des Radsports ausmachen. Aber auch die rasenden Abfahrten haben jedem einzelnen Starter höchste Konzentration und fahrerisches Geschick abverlangt, so dass vom ersten bis letzten Moment alles gefordert war, um die 10- bis 12- stündige Leidenszeit – je nach individueller Stärke - zu bestehen bzw. zu überstehen. Aber was ist ein Mythos ohne die kleinen oder großen Dramen entlang der Strecke? Diesbezüglich brachte sich ein Fahrer des RSC-Teams als Randbemerkung der 30. Austragung des Ötztaler Radmarathons in die Annalen ein. Unfassbar für Organisatoren, Rennleitung und Kameraleute stieg Torsten Brandt nach Bewältigung von 224 km und aller zu fahrender Höhenmeter auf der ansonsten nur noch als reinstes Glücksgefühl empfundenen Abfahrt runter ins Ziel nach Sölden vom Rennrad. Schüttelfrost als Folge eines Hungerastes zwangen zum Verzicht auf ein Erlebnis, das ansonsten allen RSC-Teilnehmern zu Teil wurde: Im Ziel wurde jeder Einzelne von der RSC-Frauen-Fan-Gemeinde lautstark mit Kuhglockengeläut in Empfang genommen. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl wird folgenden RSC-Finishern in Erinnerung bleiben: Heinz Bilsky, Hermann Braun, Dieter Brodehl, Frank Brodehl, Süha Demirakca, Torsten Brandt (ehrenhalber), Matthias Keuthen, Peter Peters, Peter Reich, Clemens Vondung, Renzo De Rugeriis, Sven Ruster, Michael Sabasch und Norbert Schenkel. -T- |

Am 13.8.2010 fand unser alljährliches Radrennen "Preis der Stadt Ladenburg" statt. Bei optimalen Wetterbedingungen war das Kriterium auf der bekannten Rennstrecke an der Hirschberger Allee und am Stahlbühlring ein voller Erfolg ! Allen Sponsoren und Helfern, die auch zum diesjährigen Gelingen der 26. Austragung des Radrennens "Preis der Stadt Ladenburg" beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön ! Die Rennen begannen um 17 Uhr, zuerst der Nachwuchs auf den "Breitreifen". Danach gingen beim Rennen der C-Klasse für den RSC Christian Müller (Junior), Michael Glanzner, Alexander Polak, Christian Hörauf und Sven Ruster an den Start. Unsere Fahrer haben dabei insbesondere in der ersten Rennhälfte das Geschehen maßgeblich bestimmt. Sven befand sich für einige Runden in einer vierköpfigen Ausreißergruppe, während die anderen im Hauptfeld dafür sorgten, dass das Tempo "hinten" nicht zu hoch wurde. Belohnt wurde diese tolle Einzel- und Mannschaftsleistung mit 2 Platzierungen unter den "Top 10". Demgegenüber musste Thomas Kohl beim nachfolgenden Rennen der Senioren-Klasse als Einzelkämpfer an den Start gehen. Mit dieser Situation, die er schon bei vielen Rennen erlebt hat, ist er aber wieder einmal toll klar gekommen. Immer vorne weg – solange es die Kräfte zu ließen – hat er sich nicht nur mit Bravour geschlagen sondern – wie die anderen RSC – Fahrer auch – ein super Bild für den Verein abgegeben. Herzlichen Glückwunsch Männer!
Ergebnisse
Rennen der C-Klasse:
1. Enrico Knobloch, RSV Jena e.V., 21 Punkte 4. Jörg Borgmann, RV 1899 e.V. Hochheim, 7 Punkte 9. Christian Hörauf, RSC Ladenburg, 2 Punkte Rennen der Senioren-Klasse: 1. Timo Berner, Team Berner-Bikes.com, 28 Punkte 5. Andreas Braun, RV Badenia Linkenheim, 2 Punkte - T - |
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Zur Abrundung hier noch der Zeitungsbericht vom 16.8.10 aus dem Mannheimer Morgen:
Ladenburg: 26. Radrennen um den Preis der Stadt / Auf trockener Strecke kein Sturz / "Tour"-Stimmung im Wohngebiet / Starker Lokalmatador Sven Ruster Fünfter Von unserem Mitarbeiter Peter Jaschke "Schön, dass an unserem Rennabend nach verregneten Jahren die Sonne mal wieder scheint", freute sich Vorsitzender Torsten Brandt vor der Glocke zum ersten Start über den 1000-Meter-Rundkurs durchs Wohngebiet. "So kommen mehr Leute und es ist für die Fahrer einfach schöner als auf einer nassen Straße", erklärte Brandt. Am Ende gab es diesmal trotz hohem Tempo keinen einzigen Sturz zu beklagen. Rusters Teamkollege Christian Hoerauf wurde Neunter von 76 Startern aus ganz Deutschland. Die Pokale und blau-weißen Schärpen für die Sieger wie den Mitfavorit und Spitzen-Seniorenfahrer Timo Berner stifteten Barmer Ersatzkasse, Stadt Ladenburg und Volksbank Kurpfalz. Ein wichtiges Zahnrad im Renngetriebe war freilich die fürs Punkten zuständige Jury. Deren Chef Hans Najuch (Mannheim) ist regelmäßig in Ladenburg dabei. Als örtlicher Wettkampf-Ausschuss-Vorsitzender (WAV) achtet Najuch unter anderem darauf, dass nur lizenzierte Fahrer antreten. "Wer ein solches C-Rennen gewinnt oder sich fünfmal platziert, der steigt in die B-Klasse auf", erläuterte der "Oberschiri" im Team auf dem Wagen an der Start- und Ziellinie. Von dort ertönte auch wieder die "Stimme" des Rennens, Gerd Denzer (Friesenheim). Vom Sprecher erfuhren die von vielen weiteren RSC-Helfern bewirteten Besucher, wer gerade Rundensieg-Prämien gestiftet hatte und auch, dass Fahrer Peter Reich am örtlichen Benz-Gymnasium eine Radsport-AG gegründet hat. Sechs Schüler sitzen schon im Sattel eines der vom RSC gestellten Rennräder. RSC-Chef Brandt: "Das ist so ein schönes Fest. Die Tradition des Radrennens bedeutet uns viel. Das gibt es ja sonst nicht in der Umgebung." pj Ladenburg: Anfängerwettbewerb "Fette Reifen" auf Alltagsrädern / Heddesheimer Paul und Hannes glänzen
24 Kinder hören viel Applaus |
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veni vidi vici Dieter est Römerman - Gladiator
tibi gratulor!
RSC und seine „Römer-Männer“!
Erfolgreiche Teilnahme beim Ladenburger Triathlon Die fünf Starter des RSC haben beim 16. Ladenburger Römerman- Triathlon auf der olympischen Distanz deutliche Ausrufezeichen gesetzt: Dieter Brodehl siegt in seiner Altersklasse Senioren 5, Hermann Braun erreicht unter insgesamt 433 Finishern die achtbeste Radzeit!
Olympische Distanz mit 1, 8 km Freiwasser-schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen, das bedeutet für den Ladenburger Römerman Folgendes: Schwimmstart in Edingen bei Fluss-kilometer 16, von dort geht es 1,8 km flussabwärts bis zum Fähranleger in Ladenburg. In der ersten Wechselzone im Freibad wird auf das Rad umgestiegen und die 42 km lange Radstrecke mit insgesamt 680 Höhenmetern in Angriff genommen. Nach einer Flachetappe über die Felder in Neubotzheim und Dossenheim fordert die erste steile Rampe am Dossenheimer Steinbruch mit bis zu 18 % Steigung den ersten Tribut. Weiter geht es über die alte Fahrstraße hoch zum Weißen Stein und über den Langen Kirschbaum und Wilhelmsfeld in rasanter Abfahrt hinunter ins Schriesheimer Tal. Danach geht es in Richtung Altenbach über Ursenbach und die Ursenbacher Höhe hinunter Richtung Rippenweier und Großsachsen. Über die alte Bergstraße und Leutershausen führt der letzte Streckenteil über die Schwanensteinsiedlung zurück ins Römerstadion. Runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und los geht´s auf die letzten 10 km Laufstrecke durch den Grüngürtel am Ladenburger Waldpark und zurück und das Ganze gleich zweimal.
Die fünf RSC-Athleten, die den Wettkampf mit Bravour gemeistert haben , sind Michael Sabasch, Hermann Braun, Dieter Brodehl, Frank Brodehl und Bernd Hauk . Alle lagen mit ihren Zielzeiten deutlich unter 3 Stunden ,der kritischen Grenze für den ambitionierten Hobbytritathleten auf der olympischen Distanz, und haben zum Teil ihre persönlichen Bestzeiten unterboten.
Insbesondere unser Hermann, der auf der Radstrecke kämpfte wie sein Namensvetter Hermann der Cherusker gegen die Römer in der Varusschlacht 9 n.Chr. im Teutoburger Wald, hat mit dem 23. Platz in der Gesamtwertung und einer Endzeit von 2: 21: 55 h die Ex-Weltmeisterin und Profithriathletin Sandra Wallenhorst hinter sich gelassen, die sich gerade wenige Wochen zuvor beim Triathlon-Ironman in Frankfurt den Europameistertitel in der Langdistanz gesichert hat.
Ein herzliches Dankeschön geht von den teilnehmenden Athleten an die RSC-Radsportfreunde, die uns entlang der Strecke lautstark unterstützt haben, insbesondere an Sven Ruster und Team, der beim Überqueren der letzten Steigung an der Ursenbacher Höhe mit lautstarkem Zuruf bei uns noch unbekannte Energien mobilisierte. -Bernd Hauk-
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RSC Ladenburg mit eigenem Teamwagen
Ob bei der Vogesen- , Eifel- oder der Wälder-Tour: Das RSC-Fahrerfeld wurde in den vergangenen Jahren auf den 4-Tages-Etappen-Fahrten immer von guten Geistern im Begleitfahrzeug unterstützt. Damit zukünftig die Begleitung noch mehr Spass macht und das Tour-Feeling deutlich spürbar wird, hat sich der RSC anlässlich der Nachfeier des 50. Geburtstages des Vereinsvorsitzenden ein tolles Geschenk für diesen einfallen lassen: Dessen PKW trägt ab sofort auf Fahrer- und Beifahrertür das Logo des RSC samt der Vereins-Email-Adresse. Getoppt wird dies aber noch durch den Aufdruck auf der Motorhaube:
RSC Ladenburg e.V. 2000 team on tour www.rsc-ladenburg.de |
RSC – Ladenburg in den Schweizer Alpen unterwegs
Rennfahrer trotzen der Hitze beim 5. Engadin-Marathon in Zernez In einem Teilnehmerfeld von knapp 2.000 Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Europa hatten die RSC-Fahrer wieder Gelegenheit, Radmarathon-Feeling pur zu genießen - ganz besonders im Hinblick auf die traumhaften Alpenpässe in der Schweiz und Italien. Der Rundkurs rund um den einzigen Schweizer Nationalpark eröffnete für die Rennfahrer stets neue, imposante Ausblicke auf die herrliche Bergkulisse. So kam beim Durchqueren des als Ferienregion beliebten Kantons Graubünden bei fast allen RSC-Startern Urlaubsstimmung auf. Die anderen litten unter den hochsommerlichen Temperaturen, die zum Mittag hin deutlich über der 30 Grad-Grenze lagen. Trotz der damit einhergehenden Strapazen ließ sich die Hälfte des RSC-Teams nicht davon abhalten, am Start- und Zielort in Zernez auf den 2. Teilabschnitt einzubiegen. Weitere 114 km mit 2.502 Höhenmeter stellten nun echte sportliche Herausforderungen dar. Auf dem Weg zum Flüelapass auf 2.383 m Höhe mit zahlreichen Rampen von gut 10 Prozent lief der Schweiß in Strömen. Als Belohnung lernten danach die Fahrer auf einer 25 km langen Abfahrt quer durch Davos und das angrenzende Hinterland die weltbekannte Landschaft des Engadins von ihrer schönsten Seite kennen. Besonders beeindruckend war dabei die exponierte Lage zahlreicher Engadiner Bergdörfer wie Schmitten, Bergün und Wiesen. Hammerhart und die ultimative Gelegenheit zur Bestimmung des persönlichen Quäl-Faktors war dann der Albulapass. Während des knapp 26 km langen Anstiegs hatten die Fahrer einen Höhenunterschied von 902 m auf 2.312 m zu überwinden. Es bedarf keiner Worte, dass jeder, der den letzten von 3.811 Gesamt-Höhenmeter auf der Gesamtstrecke von 211 km hinter sich gebracht hatte, ein unbeschreibliches Glücksgefühl auf der folgenden Abfahrt in Richtung Zielort verspürte. Auf den diesjährigen Alpen-Event werden mit Freude zurückblicken: Dieter Brodehl, Gregor Jesberger, Torsten Brandt, Süha Demirakca, Andreas Kriese, Andrea und Kurt Hieronymus, Heinz Bilsky, Eberhard Spiess, Franz Bernhard Loreth, Frank Dallmann, Theo Fischer, Bernd und Ingeborg Hauk, Holger Knoblich, Martin Wintermantel und Matthias Keuthen. - T - |

Auch in diesem Jahr waren wir wieder eindrucksvoll an der Fähranlegestelle in Ladenburg vertreten. Bereits von der Ferne und besonders von der anderen Neckarseite fielen unsere Stände jedem Vorbeikommenden ins Auge. Angesichts der tollen Atmosphäre, die einen in Urlaubs- bzw. in Sommerstimmung versetzte, nutzten viele Teilnehmer des Aktionstages unser reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken zu einer Pause mit herrlichem Blick auf den Neckar. Besonderer Anziehungspunkt für Familien mit Kindern war das erstmalig organisierte Schneckenrennen. Bei diesem " Radrennen der besonderen Art" geht es nicht – wie sonst – darum, so schnell wie möglich zu fahren sondern so langsam wie möglich, ohne dabei mit den Füßen den Boden zu berühren. 70 Kindern sowie den Eltern hat diese Idee sehr gut gefallen. Alle waren mit größter Begeisterung dabei. Ideengeber Peter hatte mit Sabine das pädagogische Konzept (!!!) bis ins Detail ausgearbeitet, so dass der im Schneckentempo zu durchfahrende Parcours kindgerechte Anforderungen an Körper- und Fahrradbeherrschung stellte. Sämtliche Teilnehmer erhielten eine Urkunde und was Süßes. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr wurde die " langsamste Schnecke" ermittelt, die als Sieger einen Fahrradhelm erhalten wird. Auch für die Plätze 2 – 5 stehen Preise zur Verfügung. Allen Helfern, die auch zum diesjährigen Gelingen unseres Standes beim Aktionstag "Lebendiger Neckar" sowie am Vortag anläßlich der Wanderausstellung zum 30. Jubiläum der Landesgartenschauen in Baden-Württemberg beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. - T - Siegerliste beim RSC "Schnecken-Radrennen"
Die Preise liegen auf der Geschäftsstelle c/o Radsport Ruster Kurzgewann 3, 68526 Ladenburg , 06203 12126 zur Abholung bereit.
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Im Schlussspurt der Sonne entgegen Mit dem Gefühl, wieder mal alle Facetten des Radsports erlebt zu haben, fuhr der 14-köpfige RSC-Tross am Sonntagnachmittag auf die Zielgerade in Ladenburg ein. In diesem Moment hatte das Fahrerfeld in den zurückliegenden 4 Tagen knapp 600 km und gut 7350 Höhenmeter zurückgelegt. Auf der 4-Tagestour, die am Himmelfahrtstag in Ladenburg gestartet wurde, hatten 2 Rennfahrerinnen und 10 Rennfahrer in einer Rund-Tour den Pfälzer Wald, die Vogesen und den Schwarzwald unter die Räder genommen. Begleitet wurde das Fahrerfeld von 2 guten Geistern im Begleitfahrzeug, die trotz zum Teil widriger und insbesondere kühler Bedingungen auf den einzelnen Bergkuppen den RSC-Tross mit Beifall in Empfang nahmen und darüber hinaus für Verpflegung und vielerlei mehr sorgten. Gute Verpflegung und den Witterungsbedingungen angepasste Kleidung war bei der diesjährigen Etappenfahrt ein wichtiger Aspekt. Nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, man muss nur entsprechend gekleidet sein, hatten sich die RSC-Rennfahrer am Vatertag auf den Weg gemacht, obwohl die Wetterprognose alles andere als verheißungsvoll war. Um so mehr hat sich das RSC-Team gefreut, dass man nach Durchquerung der Rheinebene den Anstieg von Maikammer hoch zum Kalmit (673 m) noch im Trockenen bewältigen konnte. So ließ sich sowohl die darauf folgende Abfahrt als auch der Streckenabschnitt auf der Totenkopfstraße problemlos bewältigen. Erst nach der Mittagspause - tief im Pfälzer Wald - setzte der Regen verstärkt ein, sodass alle Fahrer/innen relativ durchnässt am Etappenziel in Silz eintrafen. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Nach einem guten Essen dachten alle bereits wieder an die nächste Etappe, die von Silz südlich in die Vogesen führte und mit einer Streckenlänge von 142 km sowie 2100 Höhenmetern die erste richtige sportliche Herausforderung darstellte. Am Ende der 2. Etappe führte ein gut 10 km langer Anstieg bis auf 950 m. Spätestens hier war jedem wieder richtig warm geworden, obwohl die Außentemperaturen inzwischen auf nur noch 4°C gefallen waren. Deshalb verlangte die 5 km lange Abfahrt zum Zielort in Le Hohwald insbesondere der Muskulatur der Hände alles ab. Dennoch waren alle Teilnehmer der Etappenfahrt dankbar, dass das Wetter gehalten hatte und neben der Kälte nicht auch noch Regen hinzu gekommen war. Belohnt wurde das RSC-Team am Abend durch die französische Küche. Im Grandhotel, in dem schon Kaiser Wilhelm I. logiert hatte, wurden die Ladenburger trefflich bewirtet. Ein großes Hallo kam dabei auf, als man auf der eingedeckten Tafel das Schild "Gruppe Brandt" entdeckte. Offensichtlich hatte sich bis nach Frankreich herumgesprochen, dass auch in diesem Jahr die Etappenfahrt durch den Vorsitzenden des RSC Ladenburg organisiert und geleitet wurde. Bei Temperaturen knapp über 0°C ging es am Samstagmorgen zunächst durch die Rheinebene in Richtung Schwarzwald. Dieser Königsetappe hatte das Fahrerfeld mit gemischten Gefühlen entgegen gesehen. Allen war klar, dass es nicht einfach werden würde. Das Streckenprofil mit 4 deutlichen Ausschlägen nach oben brachte den ersten Zacken in Gestalt der Anfahrt Richtung Steinach. Auf 770 m führte als nächstes der Teilabschnitt Zell am Harmersbach - Nordrach - Bad Peterstal - Griesbach. Hier folgte einer rasanten Abfahrt, bei der es auch galt, den schlechten Straßenzustand zu beachten, sogleich wieder der nächste Anstieg auf 780 m in Richtung Bad Rippoldsau - Schapbach. Nachdem die RSC-Gruppe auch hier sturzfrei den Abfahrts-Slalom durch tiefe Asphaltlöcher gemeistert hatte, führte der letzte finale Anstieg hoch zum Zwieselberg auf 880 m Höhe schon in Richtung des 3. Etappenorts. Über Freudenstadt gelangte das RSC-Team nach Baiersbronn, um im dortigen Waldknechtshof den kulinarischen Höhepunkt der Etappenfahrt genießen zu können. Dort hatte man sich gekonnt und liebevoll zum Ziel gesetzt, die 14 sportbegeisterten Gäste aus Ladenburg rundherum zu verwöhnen, was Balsam auf die doch etwas strapazierte Rennfahrer-Seele war. Am Morgen des letzten Etappentages wurde das RSC-Team durch blauen Himmel und Sonnenschein begrüßt. Bei erstmals frühlingshaften Witterungsbedingungen waren die restlichen 160 km, die durch den Nordschwarzwald u. a. über Enzklösterle, Bad Wildbad und Neuenbürg in den Kraichgau führten, trotz eines frischen Gegenwindes fast problemlos zu bewältigen. Die letzte sportliche Herausforderung stellte die Anfahrt von Baiertal hoch zum Königstuhl dar. Hier hatte sich aber längst das Glücksgefühl eingestellt, in den zurückliegenden Tagen wieder mal sämtliche Facetten des Rennradfahrens erlebt zu haben. Die Faszination des Radsports haben folgende Teilnehmer der Rundfahrt miterlebt: Michael Sabasch , Norbert Schenkel, Torsten Brandt, Erwin Kneuker, Süha Demirakca,, Margret Nöltner, Peter Nöltner, Bernd Hauk, Jens Hansel, Dagmar Fleck, Heinz Bilsky, Peter Peters und als Insassen des Begleitfahrzeugs: Sabine Keuthen-Brandt und Traute Demirakca. -T- |
Super Erfolg beim Ironman Südafrika! |
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Dem Winter entflohen RSC Ladenburg: Saisonvorbereitung auf Mallorca
Eis, Schnee und Matsch bestimmten in den zurückliegenden Wochen die Rahmenbedingungen für das Trainingsgeschehen der RSC-Rennfahrer. So kam der 25-köpfigen Gruppe des RSC das Trainingslager auf Mallorca vom 13.02.bis 21.02.2010 gerade recht. Durch die Teilnahme einiger Jugendlicher war man zwar an den frühen Termin der Faschingsferien gebunden, doch dieser Zeitraum erwies sich glücklicherweise nicht als Nachteil. Obwohl oft als Gegen- oder Seitenwind kam insbesondere auf der Küstenstraße in Richtung La Rapita der Anschub direkt von hinten, sodass der RSC-Tross regelmäßig die ersten 30 Tageskilometer im rasanten Tempo zurücklegen konnte. Danach führte der Weg dann auf unterschiedlichen Trainingsstrecken entweder ins Gebirge oder im weiten Radius durch das Innere der Insel. Die Anstiege hinauf nach Randa oder San Salvador wurden dabei genauso in Angriff genommen wie die klassische Trainingsetappe durch den "Orient". Highlight für die Hardliner, denen auch längere Abfahrten trotz zum Teil einstelliger Temperaturen nichts ausmachte, war die Bewältigung der auf 960 m hoch gelegenen Passhöhe des Puig Major. Auch in diesem Jahr war die RSC-Gruppe im Iberohotel Royal Christina gut untergebracht. In zentraler Lage gelegen ließ sich von hier in trainingsfreien Stunden schnell Palma de Mallorca erreichen, das mediterrane Flair an der Promenade genießen oder abends "für ein Bier" die Radfahrer-Kult-Kneipe "Tango-Bar" aufsuchen. Über ein gelungenes Aufbau- bzw. Ausdauertraining können sich folgende Teilnehmer freuen: Klaus Burger, Torsten Brandt, Christian Hörauf, Daniel Schneegaß, Sven Ruster, Peter Nöltner, Kevin Greim, David Pfeil, Daniel Bellin, Peter Reich, Michael Sabasch, Martin Ott, Frank Albiez, Michael Egenberger, Manfred Egenberger, Andreas Dumm, Andreas Knauer, Christian Schrepp, Martin Metz, Ralf Embach, Uwe Maier , Jens Hansel, Jürgen Hartmann und Horst Ruster. |

Kleiner Bericht unserer Jugendfahrer über das Trainingslager Für die Jugend des RSC-Ladenburg ging es in diesem Jahr zum zweiten mal nach Mallorca. Die Nachwuchsfahrer sind: Daniel, David, Kevin und Michael. Alle wollten nur eines: dem kalten, grauen und verschneiten Deutschland entkommen. Deswegen ging es am Samstag, dem 13.2. zusammen mit einer Gruppe von weiteren Fahrern des RSC per Bus zum Flughafen Frankfurt. Schnell in unser Flugzeug gesetzt und die Minuten bis zur Ankunft in Palma de Mallorca herunter gezählt. Nach etwas mehr als 1,5 Std. setzte das Flugzeug zur Landung an. Als wir aus dem Fenster auf die unter uns liegende Insel schauten, stellten wir erschrocken fest, dass unser toller Plan leider nicht aufgegangen war. Auf den Bergen der Insel lag Schnee!!! Damit hatte wirklich keiner gerechnet. Trotzdem wollte jeder nur noch aufs Rad und die ersten Kilometer im Trainingslager abspulen. An unserem ersten Trainingstag, dem Sonntag, ging es endlich los. Jedoch wurden wir als erstes von unserem Trainer Sven eingebremst: "Heute ist der erste Tag, deswegen fahrt ihr nur 100 Kilometer." Mit dem Gefühl unterfordert zu sein, gingen wir auf unsere ersten 100 Kilometer. Von Palma über San Salines, Porres nach Randa, einer Stadt, die am Fuß eines Berges mit dem Kloster Cura liegt. Bei dieser Anfahrt zeigte sich gleich, wer im kalten Deutschland genug Ehrgeiz gehabt hatte, um sich ausreichend vorzubereiten. Über Llucmajor ging es zurück nach Palma. Wenige Stunden nach dem Training kam der Höhepunkt des Tages. Das Abendessen. Dort füllen die Radfahrer ihre Speicher auf und rüsteten sich für den nächsten Trainingstag. Am zweiten Tag standen schon etwas mehr Kilometer auf unserem Trainingsplan. Am Ende des zweiten Tages sollten 130 flache Kilometer auf dem Tacho stehen. Also setzten sich alle auf ihre Räder und freuten sich auf eine entspannte Fahrt. Wir fuhren in den Osten der Insel. Nachdem wir die größeren Straßen verlassen hatten, um Richtung Porres zu fahren, wurde uns schnell klar, dass das mit dem Flachfahren, zumindest heute, nur graue Theorie bleiben sollte. Der Kommentar unseres Trainers: Der Berg war nicht geplant. Dieser Kommentar half uns natürlich ungemein, den Berg hochzukommen. Trotzdem kamen wir alle irgendwie in Palma an. Der Dienstag Morgen begrüßte uns mit nassen Straßen und schwarzen Wolken. Da der Wetterbericht Besserung am Mittag versprach, verschoben wir das Training auf den Nachmittag. Die Zeit bis dahin wollten wir mit einem Besuch im Zentrum von Palma verbringen. Im Laufe unseres Besuchs änderte sich das Wetter zum Guten, weswegen wir gegen 14 Uhr mit unserem Training begannen. Da es relativ spät war, mussten wir uns auf eine kleiner Runde beschränken. Unser Training führte uns zum Kloster Cura, welches auf einem 500 Meter hohen Berg liegt. Am Ende dieses Tages hatten wir knapp 100 Kilometer mehr in unseren Beinen. Der nächste Tag sollte unser erster Ruhetag werden. Die Jugend beschloss, einen sogenannten aktiven Ruhetag zu machen. Das bedeutet, dass wir zwar fahren, jedoch nur langsam und wenige Kilometer. Diese Runde führte uns die Küstenstraße entlang und dann Richtung Llucmajor, von dort aus über "Die Gärten" zurück zum Hotel. Wir alle gingen den Tag also locker an. Die Fahrt durch die Gärten ist das Highlight der heutigen Trainingsrunde. Die Gärten sind eine Straße, die entfernt von den Hauptstraßen verläuft. Dabei ist links und rechts der Straße die schöne Natur zu bewundern. Nach den Gärten gibt es eine tolle Abfahrt, welche "Die Jugend" gerne für einen kleinen Schlusssprint nutzt. Auch diesmal flogen wir mit 60km/h den Berg herunter. Alle kamen relativ entspannt im Hotel an und vor allem unverletzt. Bei solchen Sprints fährt nämlich immer ein gewisses Risiko mit. Am Donnerstag stand unser erster richtiger Berg an. Wir wollten den Berg hoch nach San Salvador fahren. Doch vor dem Kletterspaß mussten wir erst einmal die mehr als 60 Kilometer Anfahrt über uns ergehen lassen. Leider hatte Daniel nach wenigen Kilometern einen Defekt, weswegen er nicht mit nach San Salvador fahren konnten. Anstelle dessen musste er zurück zum Radverleiher und sich ein neues Hinterrad geben lassen. Der Rest der Gruppe genoss die Fahrt nach San Salvador. Die Straße schlängelt sich in Serpentinen den Berg hoch, wie man es nur aus dem Bilderbuch kennt. Natürlich kamen alle oben an und freuten sich auf die Abfahrt, die selbst geübten Abfahrern einiges abverlangt. Der Rückweg nach Palma war eigentlich unspektakulär. Womit keiner gerechnet hatte: Daniel hatte die Zeit genutzt und setzte sich noch einmal aufs Rad und fuhr an diesem Tag 140 Kilometer. Der Rest der Gruppe kam im Hotel nach mehr als 150 Kilometer Fahrt an. Freitag: unser vorletzter Trainingstag. Heute fuhren wir Richtung Llucmajor und Algaida, um Randa zu erklimmen. Wir wählten die längere Anfahrt über die Küstenstraße. Dort wurden wir von den Fahrerinnen des Cervelo Test Teams überholt. Gleich wollten einige diese Gelegenheit nutzen und etwas im Windschatten der Ladys mitfahren. Wir hatten den Gedanken noch nicht einmal fertig geträumt, als Manfred uns die Order gab: "Langsam fahren wir hängen uns da nicht rein." Das in Führung liegende Zweier-Team hielt sich (leider) an diese Anweisung. Als nächstes gingen Daniel und Kevin in die Führung. Die beide hielten sich nicht so genau an die Anweisung "Langsam fahren" und preschten dem Cervelo Test Team mit mehr als 40 km/h hinterher. Nach etwas mehr als 6 Kilometern war die Gruppe an das Begleitfahrzeug herangekommen. Leider mussten wir schon an der nächsten Straßenkreuzung in die andere Richtung abbiegen – jetzt gab es also keine angenehme Ablenkung mehr, sondern die Anfahrt nach Cura. Natürlich musste die Kletterpartie nach Cura wieder im Renntempo, was bei uns bedeutet Puls gegen 200, erfolgen. Als nach ca. einer halben Stunde alle erschöpft oben auf dem Gipfel ankamen, war sogar noch Zeit für ein Team-Foto. Nach dem Kräftemessen fuhren alle, verfolgt vom Regen, ins Hotel nach Palma zurück. Kaum im Hotel angekommen, fing der Regen an, als hätte er gewartet, bis wir endlich im Trockenen waren. Der Samstag, unser letzter Trainingstag war gekommen. Wir wollten zum Abschluss noch einmal nach Orient fahren. Wir fuhren schon im letzten Jahr diesen Berg hoch und waren so begeistert davon, dass wir in diesem Jahr nicht darauf verzichten wollten. Also machte sich (fast) die gesamte Trainingsgruppe auf den Weg nach Orient. Sven hatte uns eine Strecke zu unserem Berg ausgesucht, die abseits von viel befahren Straßen verläuft. Am Berg waren die "Bergziegen" natürlich wieder vorne dabei. Einige schonten sich, auch weil sie wussten, dass der Rückweg noch lang sein würde. Die Jugend entschied sich auf dem Gipfel, nicht den direkten Weg zum Hotel zurückzufahren. Statt dessen fuhren wir ein kleine Schleife über Algaida, was uns am Ende des Tages wieder mehr als 130 Kilometer einbrachte. Jetzt sitzen wir im Flugzeug Richtung Frankfurt - wir wissen, dass morgen die Schule wieder beginnt. Alle wünschen sich nichts mehr als Ferien, um sich zu erholen. Wir lassen die vergangene Woche noch einmal Revue passieren: Wir fuhren knapp 800 Kilometer, mehr als 5000 Höhenmeter und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 27km/h war trotz der Berge immer am Ende des Tages auf dem Tacho zu sehen. Die neue Rennsaison kann kommen. Aber erst nach ein paar Stunden Schlaf .................. |
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Weihnachtsmann verleiht Awards Stimmungsvolle Weihnachtsfeier des RSC Ladenburg Alle Jahre wieder stellt die Weihnachtsfeier des RSC Ladenburg für alte und neue Mitglieder einen schönen Anlass dar, um miteinander die vom ersten Moment an spürbare vorweihnachtliche Stimmung zu genießen, die den Jahresabschluss des Radsportclubs auch diesmal wieder am 14. Dezember ausgezeichnet hat. Maßgeblichen Anteil hieran hatten die Eheleute Söhn, die mit den vorweihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten des Lokals" Würzburger Hof" der Weihnachtsfeier einen vortrefflichen Rahmen gaben, den die RSC-Mitglieder fast bis auf den letzten Platz gerne ausfüllten. So überrascht es nicht, dass der Vorsitzende des RSC, Torsten Brandt bei der Begrüßung sogleich den Bogen vom regen Besuch zur weiterhin erfreulichen Entwicklung beim Mitgliederzuwachs spannen konnte. Dabei teilen alte und neue Mitglieder neben der sportlichen Leidenschaft offensichtlich auch die Freude am gemütlichen Zusammensein. Jedenfalls wurde die Einladung ihres Vorsitzenden dessen kürzlich begangenen 50. Geburtstag im Sommer zünftig nachzufeiern mit Applaus, freudigem Hallo und spontanen Zusagen quittiert. Bei dieser prächtigen Stimmung nahm es die versammelte RSC-Schar mit Verständnis hin, dass sich der Weihnachtsmann unter Hinweis auf schier unerfüllbare Verpflichtungen entschuldigen ließ. Sorgen, wie es nun um den Verlauf der Weihnachtsfeier bestellt sei, waren unbegründet. Im Vorfeld hatte der Weihnachtsmann dem RSC-Vorsitzenden aufgetragen, stellvertretend für ihn Geschehnisse und ungewöhnliche Ereignisse im ablaufenden RSC-Jahr zur Sprache zu bringen. Mit dieser neuen Rolle war die erstmalige Verleihung des Weihnachtsmann – Awards verbunden. In den unterschiedlichsten Kategorien (ähnlich der Oscar-Verleihung) bot sich eine vortreffliche Gelegenheit, nicht nur die sportlichen Aktivitäten in 2009 wie das Trainingslager auf Mallorca, die mehrtägige Eifeltour, die Teilnahme an einem Alpenmarathon sowie die schon traditionellen MTB-Touren zu Beginn und am Ende der Saison Revue passieren zu lassen. Vielmehr ließ sich bei der Vergabe der einzelnen Awards das persönliche Engagement Einzelner gebührend anerkennen. So ging der Aeskulap – Award an Kurt Hieronymus und Süha Demirakca für die medizinische Versorgung während der Trainingsfahrten bzw. anläßlich des Radrennens der Stadt Ladenburg, der Wind-und-Wetter – Award wurde an Traudel Schäfer und Helga Ackermann für außerordentliche Standfestigkeit bei widrigsten Witterungsbedingungen verliehen, der Samariter – Award gebührte Norbert Schenkel, der selbstlos fremden Rennfahrern unterwegs nicht nur einen Schlauch sondern gleich noch dazu die Luftpumpe überließ. Besondere Aufmerksamkeit und spontane Beifalls-Reaktionen rief die Vergabe des Awards in den Kategorien beste weibliche Nebenrolle, bestaussehenster männlicher Rennfahrer sowie der Award für das (bisherige) Lebenswerk hervor, auf deren Nennung bewusst verzichtet wird, um die letzten Daheimgebliebenen bereits jetzt zur Teilnahme im nächsten Jahr zu motivieren. Nach Überzeugung aller, die die erstmalige Verleihung des Weihnachtsmann – Awards live miterlebten, war diese Art des Jahresrückblicks bereits für sich ein Erlebnis, das offensichtlich allen Spaß gemacht hatte. Jedenfalls verlief die Weihnachtsfeier in bester Stimmung. Dank vieler neuer Eindrücke kam bereits wieder Vorfreude auf die bevorstehenden Aktivitäten des Vereins im Jubiläumsjahr auf. -T- |
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Am 14.8.2009 fand unser alljährliches Radrennen "Preis der Stadt Ladenburg" statt. Bei optimalen Wetterbedingungen wurde das Kriterium auf der bekannten Rennstrecke an der Hirschberger Allee und am Stahlbühlring ausgetragen. Die Rennen begannen um 17 Uhr, zuerst der Nachwuchs auf den "Breitreifen". Dann wurde es ernst, beim Rennen der C-Klasse waren vom RSC Renzo de Rugeriis, Christian Müller(Junior), Daniel Schneegass, Michael Glanzner und Sven Ruster am Start. Bei dem nachfolgenden Rennen der Senioren-Klasse waren wir mit Thomas Kohl und Mike Gehring dabei. Ergebnisse Rennen der C-Klasse: 1. Bastian Kempf, RSC Fulda, 25 Punkte Rennen der Senioren-Klasse: 1. Ingo Söder, Team Maxim Magdeburg, Rundengewinn, 10 Punkte
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Zur Abrundung hier noch der Zeitungsbericht vom 17.8.09 aus dem Mannheimer Morgen: Ladenburg: 25. Radrennen um den Preis der Stadt / Neben Siegern stehen Macher und Helfer im Mittelpunkt / Stürze gehen glimpflich aus
Von unserem Mitarbeiter Peter Jaschke "Feuertaufe" bestanden: Torsten Brandt, erst seit März am Lenker des Ladenburger Radsport-Clubs (RSC), hat in dieser Funktion sein erstes Rennen um den Preis der Stadt hinter sich. Heiß war es und der Asphalt auf dem Rundkurs durch die "Weihergärten" trocken. Optimale äußere Bedingungen also für die 25. Auflage dieses kleinen Klassikers, der insgesamt rund 150 Fahrer aus ganz Deutschland und Frankreich anlockte. "Ich bleibe gelassen, weil ich mich auf ein gut eingespieltes Team verlassen kann und wir in Gudrun Ruster eine geübte Rennleiterin haben", verriet Brandt (Großsachsen) vor dem ersten Start. Erneut erstaunte das hohe Tempo von durchschnittlich rund 50 Stundenkilometern, mit dem die Pulks zigmal an den Zuschauern vorübersausten. Die meisten Wertungssprints gewannen am Ende Bastian Kempf (RSC Fulda) bei den C-Amateuren sowie der Magdeburger Ingo Söder im erstklassig besetzten Seniorenfeld. "Stürze sind normal, das gehört bei uns dazu", relativiert Lokalmatador Sven Ruster (C-Klasse) einen größeren unfreiwilligen "Abstieg" bei den Senioren. Johanniter und Rennarzt Demirakca waren zur Stelle, letztlich endete alles glimpflich. Teamchef Ruster (7.) zeigte sich vor allem dank des exzellent viertplatzierten RSC-Fahrers Michael Glanzner vollauf zufrieden. Frohe Mienen auch im Publikum. In einigen Vorgärten wurde wieder gefeiert. Auch ohne treue "Macher" wäre das Spektakel undenkbar, das der RSC-Chef künftig wieder attraktiver machen will. Brandt ehrte seine Stellvertreterin Ruster ebenso wie die langjährigen Preisstifter Bernhard Braun (Volksbank Kurpfalz) und Reinhard Sand (Barmer Ersatzkasse). Brandt dankte Polizei, Johanniter und Feuerwehr, Rathausmitarbeiterin Brigitte Stahl und Prämienspendern aus der örtlichen Geschäftswelt. Das Autohaus Linsenmeier stellte zum 25. Mal das Führungsfahrzeug, die Ladenburger Sportvereinigung (LSV) Duschen in der Jahnhalle und Bauer Maas Strohballen zur Verfügung. Man gedachte dem verstorbenen Hubald Schmitt als Ex-Initiator. Bürgermeister Rainer Ziegler fand als Schirmherr: "Es ist auch dem RSC zu danken für dieses tolle Event." Mannheimer Morgen Ladenburg: Kinderwettbewerb "Fette Reifen" bringt allen Spaß "Hallo, Herr Ziegler, ich hab' nicht gedacht, Dich hier zu treffen!" Der kindlich freudig-erstaunte Ausruf von Paula Rudloff gilt dem Ladenburger Bürgermeister. Dieser kommt gerade noch rechtzeitig zum spannenden Start der Sechs- bis Achtjährigen beim "Fette Reifen"-Rennen, bevor die Großen auf die Strecke gehen. Der Name sagt es: Sogenannte Rennmaschinen mit ihren dünnen Felgen sind dort tabu. Behelmte Kinder auf straßenverkehrstauglichen Alltagsdrahteseln warten konzentriert auf den Glockenschlag als Startkommando. Christopher Vögele (fast zwölf Jahre) ist erst später bei den Älteren dran: Der Ladenburger nimmt schon zum vierten Mal teil, weil man "hier etwas Schönes gewinnen kann" und es eine willkommene Abwechslung in den Ferien ist. Mit seinem Vater Stefan unternimmt der Junge regelmäßig Mountainbike-Touren, manchmal sogar zum Weißen Stein hinauf. Regelrecht geerbt hat Leonie den Spaß am rasanten Zweiradsport: Ihr Papa Benjamin Schumacher war bis vor zehn Jahren als Junior Bahnnationalfahrer und fiebert jetzt dem ersten Rennstart seiner Tochter entgegen. Das achtjährige Mädchen trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Wilde Kerle". Das fand Leonie "schick", wie ihre Mutter, Jasmin Schumacher, erzählt. Auch deren Vater Bernhard Braun, Radsportfan von je her und Unterstützer dieser Veranstaltung, freut sich über seine Enkelin bei den Einsteigern. Ebenfalls eine Premiere erlebt Fabian Steigerwald (8), dessen Eltern Claudia und Oliver aktive Mitglieder des gastgebenden Radsport-Clubs (RSC) sind. Deshalb darf Rennleiterin Gudrun Ruster freilich auch Oliver Steigerwald dazu "vergattern", sich mal eben schnell aufs Rad zu schwingen und zu klären, ob die Strecke frei ist. Großer Jubel, als Fabian kurz danach als Erster die Ziellinie überfährt. "Bravo"-Rufe hören auch Leonie, Paula und später Christopher. Weitere Sieger neben Fabian Steigerwald (U9, vor Tim Wegener, Grünstadt, und Jacqueline Ott, Ladenburg): Paul Weindl (U11, Heddesheim, vor Nadia Lang, Roschbach) und Marc Egenberger (U12, Mannheim, vor Pascal Ott, Ladenburg). pj |

Yes - we can ! Alpenbrevet 2009 – alle 19 RSC-Rennfahrer haben es ins Ziel geschafft! 5270 Höhenmeter auf einer Strecke von 173 km - und das an einem Tag! Die Gold- Tour beim Alpenbrevet ist damit eine echte Herausforderung, auch für die bestens trainierten Freizeitradler des RSC, die ausnahmslos alle trotz zum Teil schwierigster und strapaziöser Wetter- und Streckenverhältnisse wieder wohlbehalten in Meiringen am Start- und Zielort angekommen sind. Der Start war am Samstag früh um 6.45 Uhr. Mehr als 1500 Rennfahrer stellten eine imposante Kulisse dar, wobei das RSC-Team dank des einheitlichen Looks als große Gruppe deutlich zu erkennen war. 19 blau-weiße Trikots setzten den RSC und Ladenburg in der Schweizer Bergwelt prächtig ins Bild. Der erste lange Anstieg führte mit 23 km zum Grimselpass. In rasanter Abfahrt ging es runter ins Oberwallis, um den Nufenen – mit 2476 m den höchsten innerschweizerischen Pass - in Angriff zu nehmen. Steile Rampen und starker Gegenwind haben auch den Hartgesottenen bereits alles abverlangt. Von den landschaftlichen Reizen auf der Abfahrt ins Tessin war nichts zu sehen. Ein Gemisch aus Nebel und Nieselregen machten die Abfahrt nach Airolo am südlichen Fuße des Gotthard- Massivs zur heiklen Gratwanderung. Ausgekühlt und zum Teil auch schon ausgezehrt hieß es noch mal "auftanken" an der Verpflegungsstation, um die alte Gotthardpassstraße, ein kräftezehrender Mix aus Kopfsteinpflaster und engen Serpentinen in Angriff zu nehmen. Auf der Passhöhe galt es, schnell noch das obligatorische Beweisfoto schießen, Windjacke drüber und dann mit Vollgas runter ins Tal, vorbei an der Teufelsbrücke, an der bereits Napoleon den Gotthard mindestens genauso verfluchte wie wir. Wenn man drei Pässe geschafft hat, dann schafft man auch noch den vierten. Von 800 Metern ging es nochmals hoch auf 2300 m. Ein steiler Anstieg und elendlange Rampen ließen die Passhöhe in unendliche Ferne rücken. Von den Kräften fast völlig verlassen waren auf den letzten Höhenmetern Zähigkeit und eiserner Wille letztes Mittel, um den Scheitelpunkt zu erreichen. Auf den letzten 40 Kilometern runter nach Meiringen wurde es auf der rasanten Abfahrt richtig kalt. Zudem tat der Regen sein Übriges. Schließlich hieß es: Geschafft! Nach gut 11 Stunden im Sattel waren alle wieder heil angekommen. Jetzt erst mal duschen, diverse Stellen am Allerwertesten versorgen und dann ein kühles Bier. Während das Team sich schon den ersten Gang des Abendmenüs servieren ließ, hatte Matthias gerade die Ziellinie passiert. Als einziger RSC-ler hatte er sich an die ultimative Herausforderung der Platin-Strecke gewagt und diese mit ihren 7300 Höhenmetern, 5 Pässen und 273 km hervorragend gemeistert. Völlig ermattet, aber hochzufrieden und ein jeder stolz auf seine persönliche Leistung ließen wir einen langen Tag in geselliger Runde ausklingen. Unser Vorstand Torsten, der mal wieder alles bestens organisiert hatte, wagte schon einen sportlichen Ausblick auf das Jahr 2010. Und jeder, auch wenn er so manche Pässe verflucht hatte, war in Gedanken schon wieder dabei.
Teilnehmer: Frank, Heinz, Torsten, Dieter, Süha, Jakob, Bernd, Kurt, Timm, Gregor, Matthias, Andreas, Tobias, Peter, Björn, Andrea, Michael, Norbert und Eberhard
–Bernd Hauk – |
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Bei der Tour de Ländle ging die letzte Etappe am 7.August 2009 von Bretten nach Ladenburg. Zusammen mit unserem Bürgermeister Rainer Ziegler fuhren wir nach Bruchsal, um den letzten Teil der Tour zusammen mit 3000 Teilnehmern zu radeln. |

Eifel härter als Zentralmassiv
Die 1. Etappe endete in Rüdesheim an der Nahe – wie der berühmte Namensvetter am Rhein ein idyllischer Weinort. Am 2. Tag konnte der Tour-Tross, der aus 12 Fahrern und 2 Begleiterinnen im Pkw bestand, die Mittagspause mit Kaffee und Kuchen bei strahlendem Sonnenschein in Zell an der Mosel genießen. Petrus meinte es ab dahin ausgesprochen gut mit dem Fahrerfeld, bis zur Ankunft in Ladenburg schien fast durchgängig die Sonne und der Wind blies allenfalls von hinten. So konnten sich die Teilnehmer voll auf die abwechslungsreiche, anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Strecke konzentrieren. Unvergessen bleibt so manchen der von riesigen Raps-Feldern geprägte Rundblick über dünnbesiedelte Landstriche. Die Begegnung von Sport + Natur gipfelte in nicht erwarteten Anstiegen von regelmäßig deutlich mehr als 12 %. Insbesondere im Gebiet von Eifel und Hunsrück fanden die ambitionierten RSC-Mitglieder reizvolle sportliche Herausforderungen mit km-langen Anstiegen und Abfahrten u.a. mit einigen Serpentinen. So bleibt der Anstieg nach Bad Bertrich sicherlich allen in schweißtreibender Erinnerung. Über Gerolstein als 2. Übernachtungsort führte der von Torsten Brandt konzipierte Streckenverlauf ins Saarland, wo man in einem Vorort von St. Wendel ein letztes Mal übernachtete. Einen nicht unwesentlichen Anteil am Gelingen der Etappenfahrt hatten die beiden guten Geister im Begleitfahrzeug. Mit Keksen, Bananen und Getränken sorgten sie unterwegs für das leibliche Wohl des RSC-Teams, das aus Heinz Bilsky, Torsten Brandt, Dieter Brodehl, Frank Brodehl, Rosario De Rugeriis, Hartmut Haas, Erwin Kneuker, Margret und Peter Nöltner, Michael Sabasch, Norbert Schenkel sowie Eberhard Spiess bestand. Begleiterinnen: Daniela Höfler und Sabine Keuthen-Brandt. - T -
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